Hochwasserschutz

Die Flut 2021 hat einiges in Bewegung gebracht. Und das nächste Hochwasser war in unserer Nachbarkommune Dahlem bereits nach nicht drei Jahren wieder da. Man sieht also, die Probleme sind mit einem zeitlichen Ablauf nicht einfach weg, sondern müssen nach wie vor angegangen werden.

Und man darf feststellen, dass bei den sog. Jahrhunderthochwassern die Jahrhunderte immer kürzer werden.

Was in 2021 an Schäden in der Gemeinde Hellenthal aufgetreten ist, ist zum Teil schon beseitigt, aber ein großer Teil wartet noch darauf, abschließend beseitigt zu werden. Das dies so lange dauert, ist auch dem Umstand geschuldet, dass entsprechende Firmen und Personal zur Verfügung stehen muss.

Dabei steht die Hauptdiskussion, wie und wo geeignete Rückhaltungen für Wasser geschaffen werden sollen, noch aus. Die Diskussion um eine Talsperre im Bereich Platiß/Preth läuft jetzt erst an, da melden sich auch schon die ersten Gegenstimmen, die eine solche Massnahme als übertrieben ansehen, ohne zu wissen, was da überhaupt geplant werden soll.

Bei der Diskussion über eine solche Talsperre oder Staumauer darf aber das Problem im Bereich des Manscheider und Reifferscheider Baches nicht außer Acht gelassen werden. War es doch gerade in diesem Bereich, wo es kurz vor der Flut 2021 schon mal Überschwemmungen gegeben hat, die zu größeren Schäden geführt haben. Hier ist nach Ansicht der Liberalen dringender Handlungsbedarf gegeben, um die Menschen und ihr Eigentum so gut wie möglich zu schützen.

 

"Auf dem Foto ist der wiederhergestellte Bachlauf in Blumenthal zu sehen. Da der Bereich Reifferscheid und Blumenthal die am meist geschädigten Orte in Hellenthal bei der Flut 2021 waren, ist auf diese Bachläufe dort auch ein besonderes Augenmerk zu richten."

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